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ZU EINHI EPISODE DER PERSISCH-OSTRMMISCH Hi KRIEGE

Ioannee Eplphaneu8^ der SekretMr des antiochenischen Ibtri- archen Gregorios kannte айв der nQchsten NMhe die Operationen und den Schauplatz der SaBBanidisch-OBtrMmischen Kriege urn das Jahr 590.

Sein^ Prinzipal und er selbst waren nicht but Zeitgenossen BOndern manchmal auch Teilnehmer und Augenzeugen der Ereignisee* TheophylaktoB Simokattes SchMpfte in erster Reihe βus dem Werke des Johannes EpiphaneuB9 als ar die zwischen 572-591 Btattgefunde- nen persisch-byzantinischen ZusammenstMsse und Vereinbarungen er- p

zMhlte ∙ Der ZuverlMssige Bericht des Ioannes Epiphaneus war al- Ier Wahrscheinlichkeit nach die Quelle des Simakattes auch bei der Beschreibung der Taten Jener kaiserlichen Heeresabteilung,die im Jahre 587 unter dem Befehl des OstrMmischen Offiziers Theodo- ros und des Dolmetschers der βrabischen Hilfstruppen Andreas ope- rierte∙ Die Soldaten restaurierten suβrβt die Verfallenen Fes- tUHgswerke der Grenzstation Matzaron und zogen von dort in eint¾- gigem Ellmarsch gegen das nahe Iiegende persische Felsennest Be- Iudaes um es QberraBChungswelee einzunehmen∙ Der Held der gelun- genen Belagerung bzw∙ ErstQrmung war Σάπειρ δέ τις ⅛vιfp ; er bestieg die Mauern mit der Hilfe von EisenstQngelchen9 die er in die Spalten der Bausteine hinβlnsteckte∙ Zweimal wurde er von der Zinne durch die Felnde Iierabgestossen und durch seine Kameraden Hufgefangen. Doch kletterte er m⅜t hartnMckiger EntBchlossenheit

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auch drIttenmal hinauf und Jetzt endlich mit Erfolg« Seinem Bei- spiel folgten sein Bruder und eine Schar der Belagerer. So wurde 3

Beiudaes eingenoπnen .

Die einzlge auf uns gebliebene UnabhHngige Quelle dies er Ereignisse ist die Weltgeschichte des Theophylaktos.

Es waren Zwar namhafte Porscher (z.B. E. Honigmann und N.W, PigulewskaJa), die die Sbweichende Nachricht des Theophanes Homologates^ als zu- VerlSssig a∏nahmen. So betrachteten sie Matzaron nicht als eine byzantinische Festung, die von den kaiserlichen Soldaten ausge- bessert wurde, sondern als eine persische Grenzstation, die die ostr*6mischen Truppen niederrissen^. Doch капп ев mit voller Si- Cherheit behauρtet werden, dass der Unterschied Zwischen den Er- Ztkhlungen des Theophylaktos und des Theophanes als ein Missver- sta∏dniθ εufzufassen ist: Theophanes hat die betreffende Stelle des Simokattes flUchtig gelesβn und missverstanden, nicht aber aus einer andersn UnabhSngigen Quelle gesch&pft und so die Infor­mation seiner Hauptvorlage, der Geschichte des Theophylaktos mo- difiziert.

Wa3 nun den Ausdruck Σάπειρ δέ τις fcvιfρ betrifft, muss man den Volksnamen auf die Sabiren beziehβn. Nicht Iange vor Theo- phylaktos sagte Ja Stephanos Byzantinos Unmissverstandlich aus, dass Sapeir von den OstrOmecn als eine Nebenform des Sabirennamens betrachtet wurde^. Man gebrauchte mit Vorliebe eine patinierte - seit Herodotos* ∑d(σ)πειρ eIngebUrgerte - Benennung statt

des Wohlbekannten aber fθr barbari⅛h erachteten Ethnonymikons. Das Archaisieren war Ja ein Husserst Charakteristiseher Zug der

O SpHtantiken und mittelalterlichen griechischen Literatur .

Was die Anwesenheit von Sabirensoldaten in der Reihe der an der persi8chen (⅛enze Operierenden Ostromischen Truppen betrifft, diese Tatsache IHsst sich gut erklHren. Nicht Iange vor 587 fand eine Episode der Sabirengeschichte statt, die wir aus zwei — bisher fehlerhaft in Umgekehrter Reihenfolge abgedrucktenθ — BruchstUcken des Menandros Protektor kennen^θ. In 574 traten kau- kasische Sabiren, die fr∏her die gutbezahlten VerbQndeten Ostroms gewesen waren, zu den Persern Uber.

Hierauf bemHchtigten sich (in 575) ?wei kaiserliche Generale d⅛r abtrUnnigen Sabiren und depor­

tier ten sie samt ihreπ Pamilien in die NShe Persians auf unmit- telbar unter OstrOmischer Verwaltung stehende Gebiete*

Soweit haben die mir bekanntβn bisherigen Porschungen die Er- zδhlung des Theophylaktos Uber die Taten der Heeresabteilung des Theodoros und .Andreas beleuchtet. Ich glaube aber, wir kbnnen noch ein paar Sehritte Weitergehen∙

Vor allem soli Jene Lokalisation von Matzaron nachdrUckli- ch er, als es bisher geschah, ZurUckgewiesen warden, wonach Mazara der Itineraria Romans und Matzaron des Simokattas identisch wU- ran. Mazara lag ander RUtoerstrasse Zwischen Melitene und Amide ; von dort konnte die ostrBmisch-persische Grenze des Jahres 587 keineswegs mit einer eintSgigen Eilmarsch erreicht werden, wie Theophylaktos den Zug der kaiserlichen Truppen von Matzaron bis

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Beiudaes beschrieb . Den Ortsnamen Matzaron soil man also von Ma­zara gδnzlich UnabhUngig erklUren^,

Das Geschichtswerk des Theophylaktos widmet nicht weniger als dreihundert (Teubner-)Seiten der ZwanzigjUhrigen Regierung des Kaisers Maurikios und im Vordergrund dieser detaillierten ErzUh- Iung stehen Uberall die Taten der byzantinischen Kriegsmacht. Doch erfahren wir gar nichts Uber Sabiren als Mitglieder des Reichshee- res1∖ Es gibt nur eine einzige Ausnahme, die Nachricht Uber die ErstUrmung von Beiudaes, wo, wie es oben besprochen wurde, Sabiren als MitkUmpfer der Ostrbmer erschienen. Und da war der Ausgangs- punkt des Aufmarsches eben Matzaron. So taucht der Gedanke unwider- Stehlich auf, dass die Sabiren gerade aus Matzaron an die Expedi- tionstruppen angeschlossen wurden.

Dass die Garnison zu Matzaron gδnzlich oder teilweise aus den unlδngst mit Weffengewalt ins Imperium deportierten Sabiren bestand, kann mit Pug und Recht angenommen werden. Eine Iange Reihe von Be- Iegstellen beweist nUmlich, dass es um die Mitte des sechsten Jahr- hunderts allgemeiner Gebrauch war die als Kriegsgefangenen ins Reich Ubersiedelten Barbaren zu Garnisondienst zu verwenden^^.

Auch das versteht sich wohl, dass Theodoros und Andress die in Matzaron Stationierenden Sabiren zum TJberfall der Felsenfes- tung Beiudaes herangezogen haben. Einerseits beweisen nUmlich ei- nige Stellen des Theophylaktos^G f' dass es im Zeitalter des Kai-

sere Maurikioe eineπι byzantinischen Peldherrn immer einfallen konnte Garniaonstruppen dem Iixpeditionsheer anzugliedern, wenn er in der Umgebung operierte. Andererseits belehrt uns Proko- 17

pios ' klarf dass bei Belagerung von Bergfestungen sowohl die Ost- rbmer ale auch die Perser mit besonderer Vorliebe die Erfahren- heit der Sabirensoldaten in Anepruch nahmen.

Auf Grund der Vorhergesagten kann ein Zueammenhang Zwischen Katzaron und den Sabiren mit grbsster Wahrscheinlichkeit voraus- gesetzt werden. Und diee let desto beachtenswerter, weil es auch einen anderen Faden gibt, der die Ortschaft und die Vblkerschaft Zuverbinden scheint. Nach Konstantinos Porphyrogennetos hiessen die Ungarn in fr(Iherer Zeit Sabartoi asphaloi und ein in die Ge- gend von Persian abgetriebener Splitter des Ungartums fUhrte noch 18

um die Mitte des zehnten Jahrhunderts diesen Namen . Diese Bencn- nung der Ungarn hfingt mit dem Vblkernamen ,,Sabirn zusammen und bβ- wahrt die Erinnerung an eine einstige geschichtliche Symbiose von Sabiren und Ungarn, wie es die Uberwiegende Mehrzahl der Zustfindi- 19

gen Fachleute Ziemlich einstimmig behauptet , wenn auch die Ansi- Chten Uber die nfiheren Umstfindef den Qrt und besυnders die Zeit der Ungariech-Sabirischen Verbindungen auseinandergehen. Der im Purpur geborene Kaiser scheint n¾mlich einen Angriff des seit dem sechsten Jahrhundert in den Schriftquellenauftretenden Kangar-Vol- kes mit Jenem der erst viel spfiter be?eugten Ibtschenegen ver- mengtf und so die wahre Chronologic der durch diesen Angriff ver- ursachten Lostrennung der Bfidbstlichen Sabartoi vom Gros das Un- 2Ω

gartums Verdunkelt zu haben .

Jedenfalls darf man folgende Tatsa- che keineswegs ausser acht lessen: wie ein Derivat des Sabirenna- mens einen in der Nfihe von Persien Iebenden ungarischβn Volkateil 21

bezeichnetf so achcint der Ortsname Matzaron - ebenfalls an der Grenze Persiens - die uralte (der Lautentwicklung dsch>dj voran- gehende) Form der Selbstbenennung der Ungarn nMadjarw zu enthal- ten. Die KlSglichkeit ist also nicht Busgeschlossen, daβs die namen- gebenden Einwohner von Matzaron eigentlich Madjaren warenf die abβr auch Sabiren Sabartoi) genannt wurden, weil aie Zeitweilig ale Heisegenossen von Sabiren in der Geschichte auftraten.

1» Moravcsik βy. Byzantinoturcica I., B., 195θf 317 (mit Hin-

weis auf das Sitere Schrifftum); Удальцова 3.B. История Ви­зантии. I∙>m∙ » 1 ‘67, 37 vgl. 483-484 ; 1iαpαγ ιαννόπουλος Ι.Κ.

Πηγαι της Βυζαντινής ’ Ιστορίας. Οεσσαλον ίπη , 1971, 1-і. 7.

2. Zwei Stellen der Weltgeschichte von Theophylaktos Simokat- tes (III 9, 3-11 et 12,2-9) zeigen enge oft wortw'δrtliche Uberein- stimmung mit den erhaltengebliebenen Anfangskapiteln der histori- schen Lionographie des Ioannes Epiphaneus (Historici Graeci mino- res, ed. L. Dindorfius, I., Lipsiae, 1870, 375-382 of. 371-374).

So kann es als sicher bβtrachtet werden, dass Theophylaktos bei der ErzShlung des ostr*δmisch-persischen Krieges (572-591) eben Ioannes von Epiphaneia als Hauptquelle benutzte.

3. Theophyl. Sim., Hist. II 18, 7-25 (pp.106,’5-109, 20, ed.

C.de Boor - P.Wirth, Stutgardiaef 1972). Die Ubersetzung der steiie: Феофилакт Симокатта. История . м., 1957, 6θ-70, 201-202.

Ich konnte auch das Manuskript der Ubersetzung und des Kommentars von T. Olajos einsehen.

4. Theophan., Ghronogr. a.∏u 6079 (p.259,9-23, ed. C.de Boor, Lipsiae, 1883).

5∙ Honigmann E. Die Ostgrenze des byzantinischen Heiches von 363 bis 1071 (Vasiliev A. A. Byzance et les Arabes, III.), Bruxel­les, 1935 » 26-27 іЖигулевская H.В. Византия и Иран на рубеже

УІ и УЛ веков. M.,1946,74.

6∙ Steph. Byz. s.v. Σάπειρες (v.I, p.555>12-13» ed. A.Mei- neke, Berolini, 1849).

7. Herod. I 104, 110; III 94; IV 37, 40; VII 79; vgl. Herr­mann, Saspeires: Paulys Healencyclopadie der Classischen Alter- tumswissenschaft. Neue Bearbeitung... von G.Wissowa, II A (Stutt­gart, 1921), 56-57.

÷ 8< Siehe unter anderem Gy.Moravcsik, Klassizismus in der by-

Zantinischen Geschichtsschreibung: Polychronion.—Eestschrift Pranz Dδlger 2vιm 75∙ Geburtstagζ Heidelberg, 1966, 371-372.- Die Aus- sprachβ von εc war in Byzanz i, Σάσπειρ Iautete also phonetisch Sapir. Siehe hierzu unter anderem Brandenstein W. Griechische Sprachwissenschaft I., B., 1954, 35-39; MoravcsiK Gy. 3yzantinotur- cica II.f B., 1958, 32; Gydni M. StreudenkmSler der Ungarischen Sprache in griechischen Texten, Budapest, 1943 (ungarische Aus-

gabβ), 167-168.

9. Menander B,otector fr. 41 et 42 (MQller C. Pragmenta hiβtoricorum Graecorum IV, ⅛riβiis ,1851 f pp.242-244; Dindorfius L∙ Historici Graeci minorβs II., Lipsiaef 1871f pp.79-84). Vgl. Szddeczky-Kardoss S. TJber das Werk des Menandros Brotektor als βine Quelle der Geschichte Mittelasiens (im Druck): Akten des Kongresses wBroblems of the Sources on the History of Central Asia from the Achaemenian Epoch up till the Arab Conquest, Buda­pest the 24th-27^h April 1973". Siehe auch Stein E. Studien z. Gesch. d. byzant. Reiches.∙∙ unter... Justinus II. u∙ Tiberius Constantinus, Stuttgart., 1919, S.40, 50, 62-63.

10. Excerpta de Iegationibus, ed. de Boor C., Berolini,1903, PP.463, 5-21 βt 201, 5-16.

11« Tabula Peutinrseriana: Miller K., Itineraria Romans, Stuttgart, 1916, 738-739f vgl. Ptolem., Geogr∙ V 13f 19; Geogra- phus Ravennas II 14 (p.25f ed. J.Schnetz: Itineraria Romana II., Lipsiae, 1940).

12. Theophyl. Sim., Hist. II 18, 7-9.

13- i7∏r die Vermutliche Lokalisation von Matzaron und Beiu- daes siehe Georg. Cypr. 930, 931 (Le Synekdemos d,Hierokles et 1∙opuscule geographique de Georges de Chypre... par B.Honigmann, Bruxelles, 1939f p.65)f Not. episc. 1, Hr.930, 931 (Hieroclis Sy- necdemus et notitiae Graecae episcopatuum... ex recognitione Parthey G., Berolini, 1866, p.88). Vgl. Honigman E., Die Ostgren- ze des byzantinischen Reiches von 363 bis 1071 (Vasiliev A.A. By- zance et les Arabes, *III.), Bruxelles, 1935f 26-27f 36.

14. Im nSkythischan Exkursw spricht Theophylaktoe (VII 8,3) von ΣαβCpcL , die an der kaukasisch-pontischen Steppe (also ausserhalb des byzantinischen Reiches) Iebten und den Awaren hul- digten. Dass der Historiker dasselbe Volk mit zwei Verschiedenen Namensformen ( Sabiroir-* Sapeires) erwahnt, darUber soil man sich nicht wurdern. Er gebraucht n¾mlich mehrmals abweichende Benennun- gen fllr eine und dieselbe Sache bzw. Person; z.B. nennt er eine Stadt bald (VIII 6, 7) Asema bald (VII 3, 1) Asemon und βrw¾hnt den ber(ihmten persischen Usurpator bald mit dem Undeklinierbaren Namen Baram bald mit der gr¾zisierten Benennung Barames (siehe

den "Index nomin urn et rerun" in der Theophylaktos-Ausgabe von Boor—Wirth, Stuttgardiae, 1972, p.32O). Die Annahme (Nagy G.Eth- nographia 18 [^Budapest ,1907J 326), dass das Ethnonymikon Zaben- d∙r bei Theophylaktoa (VII 9, 17) ebenfalls die Sabiren bezeich- net hfitte, ist sehr fraglich.

15. Groase R∙, ROmische MilitOrgeschichte von Galienua bis zum Beginn der byzantinischen Themenverfasaung, B., 1920, 278-279. Das IcriegswiaaenBchaftliche Handbuch von Maurikios (Tteuricii Stra- tegicon edidit... MihSescu H., Bucurejti, 1970) bietet in Bezug auf die uns hier Beschfiftigende Prage keine Bemerkenswerte Aus- kunft.

16. Zum Beiapiel Hist. VII 3.

17. Bell. Got. IV 11, 22-38; IV 14, 4-13.

18. Constantin. Porphyrogen., De adm. imp. 38, 9-Ю, 19-31, 61-65 (pp.l70i74, ed. Moravcsik Gy., trcnsl.Jenkins R.J.H., Dum­barton Oaks, 1967).

19. Bais D. (Script, rer. Hnng., ed. Szentpetery E., I., Buda­pest, 1937, 93). MeGydni a.a∙O∙ (oben Anm∙θ), S.112-114, Fsher G. (Keleti Szemle 19 [ Budapest ,1921J 46-74). Halasi Kun T. (A magyar- edg ' Sstbrtdnete5 redigiert von Ligeti L., Budapest, 1943.78-79), Moravcsik Gy. (Byzantinoturcica I 68, II 261), Sinor D. (Journal Asiatique 235, 1946-47, 60-63), Ndmeth Gy. (A honfoglald magyar- sdg kialakuldsa, Budapest, 1930, 315-322, vgl. 183-193) und nicht wenige andere Spezialisten VerknUpfen den Namen SaBartoi (der einst die Ungarn bezeichnete) mit der Benennung des Sabirenvolkes. Dieser Meinung iβt auch κ.Czeglddy , der in Zahlreichen Artikeln die Prage der Sabartoi BerUhrte (so z.B. in Acta Qrientalia Acade- miae Scientiarum Hungaricae 13, 1961, S.241-242, 247 ; J⅛pdd es Kurszdn, Zalaegerszeg, 1975, 51-52).

20. Der Volksname Kangar erschβint schon in den syrischen Le- Bensbeschreibungen von Mar Aba und Mar Grigor in Zusammenhang mit der Geschichte des VI. Jahrhunderts; siehe Czegledy К. IV.-IX. szdzadi ndpmozgalmak a steppdn(VUlkerbeweguagenim IV.-IX. Jahrhun- dert an der Steppe), Budapest, 1954, S.12-45. Es Besteht also die Mbglichkeit,dass der Kampf zwischen dem Kangar-Volk und den Sabar- toi, der einen Teil der Letzteren in der Richtung nach dem Kauka-

aus bzw. der persischen Grenze βtiesB, zur Geschichte des sech- sten Jahrhunderts gehUrte∙ Hur die Iconfuse Chronologie des Bor- Phyrogennetos τerlegte dieses Breignis mbglIcherweise unhisto- riβch in das neunte Jahrhundert; der gelehrte Kaiser mag n⅛mlich das alte Kangar-Volk mit den Kangar genannten Stlmmen der sp⅞te- ren Betschenegen ohne weitβres Indentifiziert haben·

21« Dtie Ietzte Silbe seheint eine Sndung zu seint die die byzantinischen Schriftsteller Irgendwie zur wGrHzisierungn der Qrtsnamen des oβtrbmisch-persischen (syrisch-mesopotamischen) Grenzgebietes benutzt hatten∙ Hierhergehbrige Benennungen sind bei Theophylaktos Simokattes: Abbaron* Adrabiganont AnathontAphu- mon* Giligerdon* Dinabadon* Thamanon* Thebothon* Kitharizon* Ifem- brathon* Monokarton* Sargathont Singaront Siraganont Sisarbanont Solaehont Biathaehon, Chlomaron; τgl. noeh Suron, Thamanon (Aga- thias), Athraelon, Chlomaron (Menandt Brot.), Beryton (bei Euag- riθ8 als Nebenform des βonst gebr⅞uohlichen Stadtnamens Berytos). Der syrisch SChrSlberide Imhannee Ephesinus (hist, eccl∙ VI 14,24) bonαtzt nicht die Bndung -on der gri echi sc hen Texte; bei ihm fin- den wir die Ortsnamen Qithariz und Klimer statt der bei Theophy- Iaktos Torkoomenden Benennungen Kitharizon, Chlomaront

22 ∙ FUr die histori8che Entwicklung des Volksnamens siehe Lakd Gy. (Redakteur)* A magyar szdkeszlet finnugor elemei (Die finnisch-ugrischen Elemente des Ungarischen Wortrorrates)jIIt,Bu­dapest* 1971* 417; BenkS L. (Redakteur)* A magyar nyelτ tbrttfneti etimoldgiei szdttfra (Historisch-etymologisches WBrterbuch der un- garischen Sprache) 11«, Budapest, 1970, 817; τgl∙ auch Czegledy K∙: Bmltfkkbnyr Bais D. 70. SzUlettfsnapjtfra (Festschrift fUr den 70. Geburtetag τon D∙ Bais ), Budapest, 1956* 272.

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Источник: ПРОБЛЕМЫ АНТИЧНОЙ ИСТОРИИ И КУЛЬТУРЫ (ДОКЛАДЫ XlV МЕЖДУНАРОДНОЙ КОНФЕРЕНЦИИ АНТИЧНИКОВ СОЦИАЛИСТИЧЕСКИХ СТРАН «ЭИРЕНЕ») II ИЗДАТЕЛЬСТВО АН АРМЯНСКОЙ CCP ЕРЕВАН 1979. 1979

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